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Fremdes Leben

Letztens stand ich an der U-Bahnhaltestelle und wollte zur Arbeit fahren, da wurde auf einem dieser Nachrichtenbildschirme die Meldung gezeigt, dass man so und so viele Lichtjahre entfernt einen Planeten entdeckt hätte, auf dem es Leben geben könnte.
In meiner Naivität dachte ich, man hoffe wirklich auf fremdes Leben, doch darunter stand dann: könnte es einen weiteren bewohnbaren Planeten geben?

Eines muss man den Menschen lassen: Sie bleiben sich immer treu. Denn was, wenn nicht das zwanghafte Bedürfnis über alles zu herrschen, kann man von einer Spezies erwarten, die sich vorstellt, sie könne ihren Atommüll einfach in den Weltraum schießen, ohne daran zu denken, dass da vielleicht noch andere leben könnten?
Obwohl sich gleichzeitig auch immer wieder vorgestellt wird, was passieren würde, wenn wir auf Außerirdische treffen würden. Und das sind ja meist nicht sehr schöne Vorstellungen.
Also halten wir fest: Einerseits halten wir uns für die Guardian of the Galaxy und andererseits haben wir Angst vor kleinen grünen Männchen.
Oder vor der Vernichtung der Menschheit.
Deswegen brauchen wir ja auch den anderen Planeten, der uns wie in "After Earth" vor der völligen Vernichtung bewahren soll. Wir wollen ja nicht enden wie die Bewohner der Leier, aus "Der Unbesiegbare" von Stanislav Lem, die, als sie erkennen, dass ihre Sonne im Begriff ist zu "sterben", nicht schnell genug eine Alternative finden und nichts als das Wissen um ihre frühere Existenz bleibt.

Schon allein der Gedanke an diese Möglichkeit schmerzt das narzisstische Selbst des Menschen, deswegen denkt er sich: „Hey, suchen wir einen erdähnlichen Planeten, auf dem es Leben geben könnte.“ Sprich: auf dem die Spezies Homo sapiens leben könnte. Denn wehe wenn dann wirklich was Lebendiges da leben würde. Man würde auf jeden Fall versuchen diese Lebensform entweder zu vernichten oder unsere Lebensweise aufzwingen, wie in dem etwas unterkomplexen Film „Avatar“.
Das Problem an der Sache ist, dass wir immer davon ausgehen, dass andere Lebensformen genauso funktionieren wie wir: dass die anderen genauso ein Interesse an uns haben, wie wir an ihnen. Beziehungsweise dass wir, wenn wir mal auf Leben auf einem anderen Planeten treffen würden, uns bestimmt mit ihnen einigen könnten und wenn nicht, dann besiegen wir sie einfach und schon haben wir eine Alternative zur Mutter Erde. Problem erkannt, Problem gebannt.
Der Haken dabei ist aber, dass wir immer von einer Lebensform ausgehen, die unserer auch nur ansatzweise ähnlich ist.
Was aber, wenn dem nicht so ist?
Wenn sie nicht einmal aussieht wie E.T.?

In "Solaris", einem anderen Buch von Stanislav Lem, forscht eine Gruppe Wissenschaftler auf einem Planeten namens Solaris. Der Planet scheint unbewohnt, das einzige was es gibt, ist ein riesiger Ozean. Und genau da liegt das Problem: Der Ozean ist der Bewohner des Planeten und mit einem Ozean zu plaudern stellt auf jeden Fall eine Herausforderung dar, besonders, wenn auch er seine Tricks hat, sich fremdes Leben vom Leib zu halten.
Da hört die Kommunikation dann auf.
Was also erhoffen sich die Leute von diesem Planeten? Ich glaube einfach nur die absolute Kontrolle. Und jeder bewohnbare Planet bringt sie diesem Ziel ein Stückchen näher. Traurig.
23.4.17 19:11


"Zwölf" Nick McDonell

„Lasst uns eine Schweigeminute einlegen, für die Schüler, die ums Leben gekommen sind… und jetzt lasst uns eine einlegen für die, die sie umgebracht haben.“

Dieser Satz, der sowohl am Anfang, als auch in der Mitte des Buches steht, beschreibt ziemlich genau, den Verlauf des folgenden Buches. Der Roman „Zwölf“ wurde von dem damals 17-jährigen Nick McDonell im Jahr 2002 geschrieben. Es handelt von Jugendlichen reicher Eltern in New York, die versuchen durch Parties und Drogen ihre Zeit tot zu schlagen. Die Hauptfigur ist ein Junge namens „White“ Mike. Er ist Drogendealer, hat aber noch nie in seinem Leben geraucht, gekifft, oder Alkohol getrunken.

Die Handlung setzt, wie man so schön sagt, zwischen den Jahren ein und endet in der Silvesternacht. Ein paar Jugendliche beschließen, die größte Silvesterparty überhaupt zu schmeißen, einige wollen einfach nur gut bekifft in die Ferien starten, während ein anderer Junge beschließt das Haus seiner Eltern zu zerstören, wieder ein anderer wird verdächtigt einen anderen erschossen zu haben und der Cousin von „White“ Mike ist wie vom Erdboden verschwunden. Alle Handlungsstränge laufen auf der einen großen Silvesterparty zusammen und es kommt zum großen Knall.

 

Ich habe das Buch zum ersten Mal mit 17 gelesen und danach mindestens weitere 10 mal. Am besten hat mir immer der trockene und nüchterne Stil gefallen, der im krassen Gegensatz zur Handlung steht.

21.4.17 07:40


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