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Advent

Der 1. Advent ist da und Weihnachten rückt immer näher. Der Klausurenstress hält alle in Atem. In der ganzen Schwangerschaftsaufregung habe ich ganz vergessen zu erwähnen, dass ich eine Ausbildung zur Ergotherapeutin angefangen habe.
Eine kleinkindtaugliche Wohnung ist gefunden doch leider habe ich Vogel im April einen Mietvertrag unterschrieben, mit dem ich mich dazu verpflichte mindestens 2 Jahre in der Wohnung zu bleiben. Jetzt muss ich erst mal zum Mieterschutzbund gehen.
In solchen Momenten denkt man sich dann, wie schön es doch ist, den Weihnachtsmarkt direkt um die Ecke zu haben. Vom eigenen Bett aus wirkt vieles ganz anders als es eigentlich ist. Also ruft man eine Freundin an und verabredet sich mit ihr am Langoschstand. Schon an der Ecke zur Fußgängerzone ist die Melodie von "Es schneit, es schneit" in voller Lautstärke zu hören und der Verdacht, dass das Bett doch die bessere Wahl gewesen wäre, beschleicht einen. Aber nachdem man sich schon mal massentauglich gemacht hat, (obwohl es in dieser Stadt wohl auch niemanden stören würde, wenn ich in Schlabberhose und verwaschenem T-shirt vor die Tür ginge) beschließt man, der Freundin doch nicht abzusagen, und zum Langoschstand ist es ja auch nicht so weit.
Auf dem Weg dahin wird man dann von lauter Musik, plärrenden Kindern und ungeduldigen Eltern eines besseren belehrt. Auch 200 Meter können sehr weit sein, aber als werdende Mutter möchte ich in dieser Hinsicht nicht zu großmäulig werden.
Als ich es dann schließlich ans Ziel geschafft habe, steht fest: Es ist gut dass nur einmal im Jahr Weihnachten ist.

In diesem Sinne wünsche ich allen einen schönen 1. Advent

Achja, bevor ich es vergesse: Der Kindesvater hat die Namessuchphase am Mittwoch offiziell mit dem Vorschlag Heyden eröffnet, und meine Mutter freut sich schon so, ihn nächste Woche kennen zu lernen.
3.12.17 13:33


About a Boy - Nick Hornby

In dem Buch "About a Boy" von Nick Hornby geht es um den 36 jährigen Will, der in seinem Leben ganze 2 Wochen gearbeitet hat und ansonsten von den Einnahmen lebt die ein Lied einspielt, das sein Vater vor vielen Jahren geschrieben hat.
Dieser Will lernt durch einen Trick eine Frau und den seltsamen Sohn einer ihrer Freundinnen kennen.
Nachdem seine Mutter Fiona versucht hat sich umzubringen, beschließt der Junge Markus Will mit seiner Mutter zu verkuppeln, was aber nicht klappt.
Stattdessen zeigt Will ihm, wie er zu den "coolen" Kids gehören kann indem er mit ihm shoppen geht und ihm zeigt, welche Musik "cool" ist.
Als das raus kommt gibt es mächtig Ärger mit der Mutter doch Will erklärt ihr, dass ihr Sohn nicht glücklich ist.
Am Ende werden Will und Fiona zwar kein Paar aber es gibt eine Lösung mit der alle einigermaßen zufrieden sind.

Ich finde an dem Buch gut, dass es sehr nett geschrieben ist und die Figuren sehr sympathisch sind.
31.10.17 15:05


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