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Neue Stadt

So, jetzt bin ich also umgezogen. Es ist ein Zimmer mit 18 Quadratmetern mit Küchenzeile und ohne Ofen und Gefrierfach. Wie lange ich bleibe, kann ich noch nicht sagen, spätestens wenn im Frühjahr das Kind kommt muss ich hier raus. Wohin weiß ich jetzt allerdings auch noch nicht. Was ich aber sagen kann ist, dass ich mich wohl die 11 Jahre in einem Stadtteil nicht mehr so wohl gefühlt habe. Und das obwohl ich jetzt in einer Stadt wohne, in der ich absolut niemanden kenne.Gestern war ich das erste mal nach eineinhalb Jahren mal wieder im Kino, einfach weil es so gut wie um die Ecke ist.Danach war ich noch bei einem Italiener der auch bei mir direkt um die Ecke ist. Er war ziemlich gut besucht und die Pizza so groß wie ein Autoreifen aber geschmacklich hat sie mich jetzt nicht umgehauen, vor allem hat mich die Größe fasziniert. Die hätte ich mir auch mit meinem Ex teilen können und das will was heißen.Heute bin ich den ganzen Tag im Bett geblieben und habe dann einen kleinen Spaziergang durch die Stadt gemacht, offiziell um zu schauen wo ich heute zum Abschluss des Wochenendes hin gehen könnte, in Wirklichkeit aber um ein paar Kalorien zu verbrennen, um nicht ein ganz so schlechtes Gewissen zu haben, wenn ich mir in dem zweiten Italiener bei mir um die Ecke gleich fettige Bandnudeln gönnen würde.Dieser Italiener ist in einem Eckhaus und von der Fußgängerzone aus kaum zu sehen. Ich habe ihn auch beim ersten Mal übersehen, obwohl ich am Freitag noch genau gegenüber in einem Café war.Man hat sofort gesehen, dass hier die richtigen Einwohner hingehen. Alle kannten sich untereinander und jeder hat sich geduzt. Genau mein Ding, genau wie das Café, in das meine Mutter mit meiner Schwester und mir immer am Sonntag in der Früh hin ist als wir noch klein waren. Ich habe mich sofort verliebt. Bei diesem Italiener habe ich Nudeln bestellt. Die waren sehr lecker aber ich habe natürlich wieder nicht alles geschafft. Es ist komisch, die Leute erzählen immer von dieser und jener Schwangerschaft, bei der die Frau für drei gegessen hat und furchtbar zugenommen hat. Ich bekomme fast gar nichts runter, bin nur am reiern (entschuldigt meine Ausdrucksweise) und habe bis jetzt 3 Kilo abgenommen. Naja egal, die restlichen Nudeln habe ich mitgenommen, da muss ich morgen nicht kochen, essen gehen kann ich mir unter der Woche nämlich nicht leisten.In diesem Sinne, einen schönen Sonntagabend
3.9.17 20:16


Schwanger!

Hier mal wieder ein kleines Update:
Ich bin in der 5. Woche schwanger.
Ich muss zugeben, ich war am Anfang einigermaßen geschockt, aber dann habe ich mich fast ein bisschen gefreut.
Die Tatsache, dass ich mit dem Vater des Kindes nicht fest zusammen bin, sah ich nicht als Problem an. Und tue es um ehrlich gesagt immer noch nicht. Ein Problem weniger.
Als ich es ihm verkündete, war er erstmal geschockt. Er hatte sich das Ganze etwas anders vorgestellt. Verständlich.
Aber als ich ihm sagte, dass es auch okay sei, wenn er nichts von dem Kind wissen wolle, war er tödlich beleidigt. Das finde er ziemlich verletzend.
3 Tage später schickte er mir eine Sprachnachricht, seine Tante wolle sich gerne mit mir unterhalten - wenn das okay für mich sei. Da konnte ich mir schon so ungefähr vorstellen, wie das Gespräch verlaufen würde, aber ich hoffte einfach darauf, dass das nur wieder meine latente Paranoia sei. Ich bin ziemlich gut darin mir Horrorszenarien auszumalen. Ich sagte also Okay, könnten wir schon machen.
Wir verabredeten uns in B. um dann zusammen zum Chinesen zu gehen.
Bis wir unsere ersten Portionen hatten lief alles sehr harmonisch.
Danach genauso, wie ich es vorhergesehen hatte. 2 Stunden lang versuchte sie mich dazu zubringen, abzutreiben.
Mir sei klar, dass das Kind schwarz werden würde, sie hätte es als weisse mit einem schwarzem und 2 weissen Kindern immer so schwer gehabt, aber sie hätte ihrer Schwester versprochen sich um ihn zu kümmern. Ob ihre Schwester wusste, dass sie an latentem Rassismus leidet?
Und was er nicht alles angestellt hätte in seiner Jugend. Am Ende hätte sie ihn doch in ein Heim getan, das sei für alle das beste gewesen und hätte ich die riesigen Narben an seinen Unterarmen gesehen? Auf die Details werde ich an dieser Stelle nicht eingehen.
Das alles erzählt sie einer Frau, die sie vor knapp 2 Stunden kennengelernt hat, in dem Glauben mich so zur Abtreibung zu bringen, dabei bewirkt sie nur dass ich irgendwann einfach aufhöre ihr zuzuhören.
Aber als sie den Vogel abschießt, höre ich dann doch wieder zu: Du brauchst gar nicht auf Unterhalt spekulieren.
Ich glaube, ich hatte bis zu diesem Moment nicht mal im Traum an das Wort Unterhalt gedacht. Und das meine ich Ernst. Ich sah sie fassungslos an und überlegte, ob ich ihr jetzt ins Gesicht springen solle, oder lieber erst, wenn nicht so viel Glas in der Mitte steht. Schließlich bringen nur Scherben von Porzellan Glück.
Also lächelte ich weiter und versicherte ihr, dass das nie meine Absicht gewesen sei.

Am nächsten Tag stritt ich mich fürchterlich mit ihm. Ich sagte ihm, dass er schon keine Angst haben müsse, dass ich ihn auf Unterhalt verklagen würde. Und er gleich so: es geht um deine Ausbildung und deine Zukunft. Du willst einfach nur deinen Kopf durchsetzen und damit basta.
Und darauf ich: Aber du nicht oder wie? Meine Mutter hat alleine 2 Töchter groß gezogen und dabei das Abitur nachgemacht.
Tja, das war gestern, seitdem herrscht eisiges Schweigen.
Aber ich werde dieses Kind bekommen, da kann er sich auf den Kopf stellen, er muss sich ja nicht darum kümmern.
Meine Mutter hat mir erklärt, dass ich lieber Abstand halten solle. Es seien junge Frauen schon umgebracht wurden, weil sie sich geweigert haben, abzutreiben.
Vorhin habe ich geträumt, wie jemand mit Gewalt eine Abtreibung an mir durchführt. Seitdem ist in der ganzen Wohnung das Licht an.
11.8.17 21:00


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