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Madita - Ein Monat

Jetzt ist sie also schon einen Monat alt.
Einerseits ist das ziemlich kurz, aber gleichzeitig kann ich mir gar nicht mehr vorstellen, dass ich mal keine Mutter war. Ein bisschen wie bei „Momo“ als sie sie fragen wann sie denn geboren wurde: „Also so weit ich weiß, war ich schon immer hier!“
Ich mag sie und alles, aber gleichzeitig finde ich sie total befremdlich, ich hab irgendwie nicht wirklich das Gefühl ihre Mutter zu sein, obwohl sie mir gleichzeitig so nahe scheint. Das macht mir irgendwie Schuldgefühle, schließlich ist sie mein Kind. Gestern hat der Monitor an dem sie hängt, eine Stunde durchgehend gepiepst, es hat mich wahnsinnig gemacht und je nervöser ich wurde, desto mehr hat auch Madita gezappelt. Dadurch hat die Sättigung nicht mehr richtig gemessen, und der Monitor wurde immer hysterischer, bis Madita nur noch geplärrt hat. Ich hab sie am Fuß gepackt, um die Sättigung wieder zu richten was natürlich eher suboptimal war, denn das Kind hat sich natürlich nur noch mehr aufgeregt und der Monitor wurde noch lauter.
In solchen Momenten kommt sie mir immer vor wie ein Alien und ich kann sie überhaupt nicht mehr lieb haben, was natürlich absolut schrecklich ist, weil man aus jeder noch so billigen pempers Werbung weiß, dass jede Mutter mindestens selig vor Glück zu sein hat.
Ich bin auch wirklich froh, sie bekommen zu haben, aber seit sie nach der Geburt auf der Intensivstation lag, fühle ich einfach nicht mehr dieses Muttersein. Stattdessen träume ich nachts von Kindern die am plötzlichen Kindstod sterben und stelle mir tagsüber manchmal vor, wie sie wirklich gestorben wäre. Dann habe ich immer das Bedürfnis zu heulen. Ich hoffe, dass das besser wird wenn der Monitor endlich weg ist.
29.4.18 13:09


Madita

Am 30.03. um 04:30 Uhr kam also meine Tochter Madita auf die Welt. Es war eine sturzgeburt und dauerte genau eineinhalb Stunden.Ich glaub das waren schlimmsten eineinhalb Stunden meines Lebens. Als es dann endlich überstanden war hatte sie nach einer Stunde einen Herzstullstand.Bei der Behandlung stellte sich außerdem heraus dass sie eine B-Streptokokkeninfektion hatte (woher auch immer). Also musste sie auf die Intensivstation und dort 4 Tage bleiben.In dieser Zeit durften wir sie immer besuchen aber meist nur durch die Scheibe des Inkubators anschauen, weil alles andere sonst zu anstrengend für sie gewesen wäre. Ich selbst lag noch 3 Tage auf der Entbindungsstation und musste mich wegen eines Dammrisses überall mit dem Rollstuhl hinschieben lassen.Am schlimmsten fand ich es in der Zeit mit einer Mutter im Zimmer zu liegen, die die ganze Zeit ihren neugeborenen Sohn bei sich hatte.Am 2. April zog sie um auf die Kinderstation und ich kam jede Nacht zum stillen rüber. Danach blieben wir noch 16 Tage im Krankenhaus. In der vorletzten Nacht musste sie im Schwesternzimmer schlafen weil sie das Säuglingszimmer unterhalten hat weil ihr so langweilig war und gestern durften wir endlich heim.
19.4.18 21:53


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